Musikalischer Werdegang


Ich bin im Jahre 1965 geboren (ich wohne und lebe zwar in Stuttgart, bin aber in Rastatt geboren - demnach also Badener, kein Schwabe).

 

 

 

  • Musikinstrumente (das Spielen sämtlicher Instrumente habe ich mir nach der "Learning-by-doing-Methode" beigebracht)

 

Auf dem humanistischem Gymnasium (1977) war es Pflicht, im Musikunterricht die "C-Blockflöte" zu spielen (zu erlernen). Der Musiklehrer saß am Klavier, spielte die Begleitung des Stückes und wir mussten die "Hauptmelodie" spielen.

Schon damals hatte ich nicht das geringste Bedürfnis, Noten zu lernen - und so ließ ich mir bei jedem Stück die Hauptmelodie auf dem Klavier vorspielen und spielte sie dann "nach Gehör" nach...zum Leidwesen meiner Mitschüler, die ausschließlich nach Noten spielten (oder spielen mussten). Jedenfalls hatte ich im Zeugnis in "Musik" eine 1. Das war mir (zum damaligen Zeitpunkt) imens wichtig. (Ich hatte übrigens auch in Religion eine 1 - und ich bin wahrlich KEIN religiöser Mensch)

 

1978 kaufte ich mir von meinem ersparten Taschengeld die erste Akustik - Gitarre meines Lebens. Daraufhin steckten mich meine Eltern in einen Gitarrenkurs. Und was lernt man dort u.a. ? NOTEN lesen. Also hatte sich dieses Thema für mich schnell erledigt; ausserdem hatte ich nicht vor, "klassische" Gitarre zu erlernen. Schon damals sah ich die Gitarre immer als "Begleitinstrument" zu meinem Gesang.

Schon in meiner frühesten Kindheit und auch späteren Jugendzeit galt ich als "Rebell", also eine Person, die sich nur "schwer" erziehen ließ. Irgendwann kamen meine Eltern mit meiner Erziehung nicht mehr zurecht, und ich musste 1978 in ein Heim (mir hätte "musikalisch" nichts besseres passieren können).

 

1979, die Akustik - Gitarre war längst zu meinem "Hauptinstrument geworden, stieß ich auf das erste Tasteninstrument, ein Harmonium. Das ist eine Orgel, die mit "Luft" betrieben wird (sehr kurz und platt ausgedrückt). Eine genauere Erklärung findet man auf Wikipedia.

Man benutzte dieses Instrument überwiegend für "religiöse" Lieder - wobei auch hier die Personen, die dieses Instrument spielten, NOTEN vor sich hatten. Also tastete ich mich (nach der "Learning-by-doing-Methode) Schritt für Schritt an das Instrument, und wie man es spielte, heran. Dass ich KEINE kirchlichen/religiösen Lieder spielte, versteht sich von selbst. Im Endeffekt benutzte ich das Harmonium (ohne es zu wissen) wie ein Klavier: Mit der linken Hand spielte ich eine Begleitung (3-Klang), mit der rechten Hand die Hauptmelodie. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, aber es hat sich sicherlich "grausig" angehört - das Harmonium ist nun mal KEIN Klavier.

Viel wichtiger für mich war (zum damaligen Zeitpunkt) zu "erkunden", wo sich welche Töne auf welcher Taste befanden - und zwar die einzelnen Töne wie auch die Harmonien (2-Klang, 3-Klang, 4-Klang, Dur/Moll). Diese Erfahrung sollte sich als "mehr als hilfreich" erweisen, als ich 1984 anfing, Keyboards zu spielen.

 

1981 (der "Rebell" flog aus dem 1.Heim und landete im 2.Heim) stieß ich auf ein Klavier, das mich 2 Jahre musikalisch begleitete. Der Pianist "Richard Clayderman" landete im Jahr 1978 mit dem Song "Ballade pour Adeline" einen Riesenhit. Auf seinen LP´s waren weitere Stücke wie "Song of Joy, Für Elise etc.", also alles bekannte Stücke, v.a.D. aus der Klassik - umgesetzt in romantische Instrumental-Pop-Musik. Nach diesem Künstler richtete ich mich und spielte, nach meinem Können natürlich, etliche seiner Songs auf dem Klavier. (Ich gab einem meiner "Erzieher" sogar Klavierunterricht - der streckte aber relativ schnell die "Flügel", weil er die linke Hand nicht unabhängig von der rechten Hand bewegen konnte)

 

1984 spielte ich in meiner ersten Coverband "Scarabäus", und das erste mal in meinem Leben hielt ich eine E-Gitarre in der Hand. Da wir nur Oldies und Pop-Musik spielten, war das Spielen einer "Rock-Gitarre" nicht nötig (konnte ich damals auch gar nicht). Wie schon erwähnt, nutzte ich die Gitarre als "Begleitinstrument" zum Gesang. Und da Sänger, damals wie heute, etwas "rar" auf dem Markt sind, übernahm ich den Gesang. Der Rest der Band sang die 2.Stimme und/oder Backing-Vocals.

Allerdings überschlugen sich in diesem Jahr die Ereignisse:

Nach einem Personalwechsel in der Band tauchte ein Gitarrist auf, der "Rock-Musik" machen wollte - und ich hatte ein dickes Problem "an der Backe". Nicht nur, dass ich keine Rock-Gitarre spielen konnte, ich hatte auch noch nie Rock-Songs gesungen. Also ließ ich mir, mehr oder weniger gegen meinen Willen, von dem Gitarristen zeigen, wie man eine Rock-Gitarre spielt (Rhythm). Der erste Rock-Song, den also diese Band spielte (wie sollte es anders sein), war "Smoke on the water" von D.Purple. Nicht unbedingt überzeugt vom Genre Rock-Musik, dümpelte die Band mehr oder weniger so vor sich hin, und irgendwann verschwand der Gitarrist (heute weiss ich, dass es ein exzellenter Gitarrist war).

Wochen später, ich streifte gelangweilt durch die Flure, dröhnte aus einem Zimmer meiner "Heimkollegen" ein schwerer, schleppender Rock-Song. Fasziniert davon betrat ich das Zimmer und erkundigte mich danach. Man erzählte mir, dass das der neue Song von D.Purple sei, "Perfect strangers", aus gleichnamigem Album. In meinem Kopf legte sich ein Schalter um, und ab diesem Zeitpunkt öffnete sich für mich das Genre Rock-Musik (ich bin bis heute u.a. D.Purple-Fan).

 

1986 spielte ich in der Coverband "Dynasty", allerdings als Keyboarder und Sänger, ebenfalls mit einem ausgezeichneten Gitarristen. Von D.Purple über L.Zeppelin, Santana, Sting, V.Halen, Police etc. spielten wir alle möglichen Coversongs. Es war schon eine gehörige Umstellung von der Gitarre auf die Keyboards (incl. Vocals), aber mit der Zeit war auch diese "Konstellation" kein Problem mehr.

 

In weiteren Coverbands spielte ich (als Gitarrist und Sänger) 1988 - 1990 und 1991 - 1992. Dann war die "Ära" der Coverbands beendet.

 

1990 - 1998 spielte ich überwiegend, bis auf ein paar Ausnahmen, als Gitarrist und Sänger, in 10 verschiedenen Bands mit eigenen Songs. Die Musikstile waren z.T. sehr unterschiedlich: Hard-Rock, Heavy-Art-Rock, Blues-Rock, Soft-Rock, Independent, Mainstream-Rock (Melodic-Rock). Die erfolgreichste Band darunter war sicherlich "Emphasis" (1996 - 1998). Mit dieser Band produzierten wir auch 2 CD´s (Eigenregie).

 

2011 gründete ich eine Band (Lyrium) und wollte "Requiem I" auf die Bühne bringen. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten und Line-Up Wechseln bildete sich ein fester Stamm von 5 Musikern (2 x Guitar, Bass, Keyboards, Drums). Als schon 2012 der erste Musiker die Band verließ, gab es die sogenannte "Kettenreaktion", nach und nach verabschiedete sich auch der Rest. Und als das nicht schon genug wäre, gab es dann im nachhinein noch richtig "Theater" mit dem Drummer. Hier ein kleiner Auszug aus der "Facebook-Konversation":

 

  • Hör zu Du Pseudo-Spinner!!!

    Ich bin ein Drummer von Welt und das kannst Du als Nichtschlagzeuger wohl kaum beurteilen!!!
    Ich studiere noch aber bin bald fertig und so einen Ton lasse ich mir nicht gefallen!!!
    Ich bin Profi und nicht nur das, sondern einer der besten Drummer unter Gottes Sonne!!!
    Du solltest ernsthaft aufpassen, was Du mir gegenüber äußerst Freundchen, denn Du gehst mit Deinen Äußerungen gerade mächtig unter die Gürtellinie!!!
    Wenn ich mit meinem Studium Fertig bin, habe ich sehr wohl einen Titel!!!
    Man sollte nicht die Klappe aufreisen, wenn man von tuten und blasen keine Ahnung hat!!!
    Vorallem Du solltest als Amateurmusiker mal die Füße komplett still halten!!!
    Ich weiß, wer ich bin, was ich bin und wozu ich in der Lage bin, wenn es darauf ankommt!!!
    Die Art Deiner Äußerungen bestätigen mir nur, dass Du ein Assi bist, der absolut keinen Plan hat, von was er redet!!!
    Ich werde mit ***** einen Termin ausmachen und meine Sachen vorzeitig aus diesem Alptraum von Proberaum holen, bevor Du mir nochmal unter meine Augen kommst und es Tote gibt!!!
    Dann mal tschüss und viel Erfolg noch!!!


    P.S. Ich denke, die Anderen (****** und ******) sind sehr gute Musiker und meiner Ansicht nach viel zu gut für dieses Projekt und einen sich selbst maßlos überschätzenden Nobody, wie Du einer bist!!!

    Danke für's Gespräch!!!

 

  • Hallo mein lieber ***** ,

    Pseudo-Spinner ? Coooole Ansage, mal was anderes
    ...
    Zu den anderen Aussagen kann ich zusammengefasst nur folgendes darauf antworten:
    Ich bin in der Welt noch nicht so viel rumgekommen - deshalb ist es mir entgangen, mit einem "Drummer von Welt" (Weltdrummer) zusammengearbeitet zu haben, der, man höre und staune, einer der besten unter "Gottes Sonne" ist. Und die Krönung der Sache ist:
    Der "sonnige gottgesandte Drummer" begibt sich in seiner unendlichen Weisheit und Güte auf das Niveau eines "Assis" herab, mit dem er zusammen Musik macht. Ich bin im Gesicht ganz grün vor Neid, welche Ehre mir da zuteil wurde...und welche seelischen Schmerzen musst Du erlitten haben, einem "Assi" diese Ehre zu erteilen. Ich verneige mich vor Dir und bin zu ewigem Dank verpflichtet...
    Kurzum:
    Es gibt ein Sprichwort, das lautet: Gleiches gesinnt sich zu gleichem ! In Verbindung mit Deinem Wortlaut heisst das also im Klartext:
    Nicht nur ich bin ein Assi, sondern auch die anderen - incl. der "gottgesandte Drummer". Willkommen im Club...
    Zum Schluss grüsst Dich nun der "maßlos selbstüberschätzende Nobody" alias "Assi" und wünscht Dir
    *Ein schönes Leben und Frohe Weihnachten*

Nach diesem "Wortgefecht" ließ ich mir die Sache noch einmal durch den Kopf gehen und analysierte die Situation. Für so eine heftige Reaktion seinerseits gab es eigentlich keinen Grund. Ziehe ich seine Person, seinen Charakter, seine Reaktionen und Aktionen (auch bei den Proben) in die Analyse mit dazu, ergab sich für mich das Krankheitsbild des "Borderliners" -- allerdings ist das natürlich nur eine Vermutung meinerseits (ich bin weder Arzt noch Therapeut etc.).
Seit 2012 spielte ich in keiner Band mehr.